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Ereignisrekorder

Herzrhythmus über lange Zeiträume überwachen

Echokardiografie

Was ist ein Ereignisrekorder?

Ein Ereignisrekorder (auch Eventrekorder oder Loop-Rekorder) ist ein kleines Gerät, das Ihren Herzrhythmus über lange Zeit überwacht und bei Auffälligkeiten ein EKG aufzeichnet. Anders als beim Langzeit-EKG wird nicht ständig alles gespeichert. Das Gerät speichert nur, wenn vorprogrammierte Kriterien erfüllt sind oder Sie selbst die Aufzeichnung auslösen. Es gibt externe Geräte mit Hautelektroden und implantierbare Rekorder. Diese setzen wir in einem kurzen Eingriff unter die Haut neben dem Brustbein ein. Sie arbeiten mehrere Jahre.

Indikation für den Ereignisrekorder

Unklare Synkopen (kurze Bewusstlosigkeit), besonders wenn sie wiederholt und ohne Vorwarnung auftreten

Verdacht auf eine zugrunde liegende Herzrhythmusstörung nach Basisdiagnostik und Langzeit-EKG

Schlaganfall ohne erkennbare Ursache (kryptogener Schlaganfall), um verborgenes Vorhofflimmern zu finden

Selten auftretendes Herzrasen, Herzstolpern oder Schwindel, die sich mit Kurzzeit-EKGs nicht festhalten lassen

Überwachung von Patienten mit bekannter Herzerkrankung und erhöhtem Risiko für Rhythmusstörungen

Wirkung und Behandlungsziele

Der Ereignisrekorder behandelt nicht selbst, sondern liefert die entscheidende Diagnose. Herzrhythmusstörungen treten oft nur selten und unvorhersehbar auf. In Kurzzeit-Untersuchungen werden sie deshalb leicht übersehen. Durch die Überwachung über Monate bis Jahre steigt die Chance deutlich, die Ursache zu erfassen. Die Daten werden per Home-Monitoring elektronisch an unsere Praxis übertragen und ärztlich ausgewertet. So können wir bei gefährlichen Rhythmusstörungen rasch reagieren und eine gezielte Therapie einleiten, zum Beispiel Medikamente, eine Katheterablation oder einen Herzschrittmacher.

Ziel der diagnostischen Methode

Ursache von Ohnmachtsanfällen oder anderen unklaren Beschwerden zuverlässig klären

Selten auftretende oder bisher unentdeckte Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, Pausen oder zu langsamen und zu schnellen Herzschlag nachweisen

Beschwerden und EKG-Befund zeitlich zuordnen, indem Sie bei Symptomen die Aufzeichnung selbst auslösen

Gefährliche Rhythmusstörungen frühzeitig erkennen und die passende Behandlung einleiten

Das Schlaganfallrisiko senken, indem eine mögliche Ursache entdeckt und eine Vorbeugung (z. B. Blutverdünnung) rechtzeitig begonnen wird

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SprechzeiteN

Montag – Freitag: 8:00 – 13:00 Uhr
Montag – Donnerstag 14:00 – 16:30 Uhr
Freitag 13:00 – 15.00 Uhr
sowie nach Vereinbarung ab 7:00 und nach 17.00 Uhr
Telefonzeiten
Tel: + 49 (0) 75 22 / 91 28 38
Montag – Freitag: 9:00 – 12:00 Uhr
Montag und Dienstag: 15:00 – 18:00 Uhr
FAQ’s

Fragen und Antworten

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