Ergometrie (Belastungs-EKG)
Durchblutungsstörungen, Herzrhythmusstörungen und Bluthochdruck unter Belastung frühzeitig und sicher erkennen

Was ist Ergometrie?
Die Ergometrie (Belastungs-EKG) misst Herz-Kreislauf-Parameter unter kontrollierter, reproduzierbarer körperlicher Belastung. Sie treten dazu meist auf einem Fahrradergometer in die Pedale, während die Belastung alle paar Minuten stufenweise ansteigt. Dabei überwachen wir fortlaufend EKG, Herzfrequenz und Blutdruck. Da manche Herzprobleme erst unter Anstrengung sichtbar werden, liefert die Untersuchung Informationen, die ein Ruhe-EKG nicht zeigt. Sie dauert in der Regel etwa 9 bis 12 Minuten, ist schmerzfrei und wird von Ärztin oder Arzt sowie medizinischem Fachpersonal engmaschig begleitet.
Indikation für die Ergometrie
Wirkung und Behandlungsziele
Die Ergometrie ist ein diagnostisches Verfahren. Sie behandelt nicht selbst, bildet aber die Grundlage für die richtige Therapie. Wir erfassen Ihre maximale Belastbarkeit in Watt und vergleichen sie mit Sollwerten für Alter, Geschlecht und Gewicht. Typische Hinweise auf eine Durchblutungsstörung sind Veränderungen der ST-Strecke im EKG, Brustschmerzen oder ein auffälliger Blutdruckverlauf. Die Ergebnisse helfen uns, Ihr Risiko einzuschätzen, Therapien anzupassen und Ihre Erholung nach einem Herzereignis zu beurteilen. Auch für Trainingsempfehlungen sind sie eine verlässliche Basis. Bei unklarem Befund können weiterführende Untersuchungen folgen.
Ziel der diagnostischen Methode

FAQ’s
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